CCUS-Webinar zu Geschäftschancen in Belgien und Niederlande
In diesem 90-minütigen, kostenfreien Webinar geben wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten einen Überblick über die aktuelle Projektlandschaft und zeigen konkrete Einstiegsmöglichkeiten auf.
Was bieten Belgien und Niederlande im Bereich CCUS?
Belgien entwickelt sich zu einem wichtigen CCUS-Markt in Nordwesteuropa – insbesondere rund um den Hafen Antwerpen-Brügge, einen der größten integrierten Chemie- und Energiecluster Europas. Mit Projekten wie Antwerp@C und Kairos@C sowie dem im Aufbau befindlichen offenen CO₂-Pipelinenetz von Fluxys c-grid entsteht eine grenzüberschreitende Infrastruktur für die Abscheidung, den Transport und den Export von CO₂.
Die Niederlande zählen zu den am weitesten entwickelten CCUS-Märkten Europas – mit einer geschätzten Offshore-Speicherkapazität von 1,6 Gigatonnen CO₂ in erschöpften Nordsee-Gasfeldern und einem starken Förderprogramm (SDE++, 6,7 Mrd. Euro für CCUS-Vorhaben). Auch Belgien entwickelt sich über den Hafen Antwerpen zu einem wichtigen Baustein der CCUS-Infrastruktur in Nordwesteuropa.
Welche Möglichkeiten ergeben sich für deutsche Unternehmen?
Für deutsche Unternehmen entlang der gesamten CCUS-Wertschöpfungskette ergeben sich daraus konkrete Liefer- und Kooperationschancen – von der CO₂-Abscheidung über Kompressions- und Verdichtertechnik bis zu Pipeline-Infrastruktur, MSR-/SCADA-Systemen und Engineering & EPC.
Welche konkreten CCUS-Projekte beleuchtet das Webinar?
- PORTHOS – Projekt der Hafenbehörde Rotterdam, Gasunie und EBN. Ein 30 km langes Onshore Sammelrohr durch das Hafengebiet und eine Kompressorstation sind im Bau. Shell, ExxonMobil, Air Liquide und Air Products liefern CO₂.
- ARAMIS – größtes CCUS-Infrastrukturprojekt Europas. Gasunie und EBN entwickeln die Aramis-CO₂-Transportpipeline (200 km, 22 Mio. Tonnen CO₂ pro Jahr Kapazität). Ausschreibungen für Pipelinerohre und Komponenten haben bereits begonnen – das Beschaffungsfenster ist jetzt geöffnet.
- Fluxys c-grid – CO₂Transportnetz c-grid verbindet in Zukunft Emittenten im Hafen Antwerpen-Brügge mit Export- und Speicherterminals. 17 Unternehmen, darunter Air Liquide, BASF, Borealis und TotalEnergies haben eine gemeinsame Erklärung zum Aufbau der Infrastruktur unterzeichnet.
Projektreise 2027 geplant
Die Teilnahme am Webinar bleibt unverbindlich.
Wir informieren am Ende der Sitzung die Teilnehmer ergänzend über eine geplante Projekterkundungsreise in die Niederlande und Belgien im 1. Quartal 2027, bei der vielversprechende Projektansätze im Rahmen einer Konsortialbildung weiterentwickelt werden können.
FAQ zur kommenden Projekterkundungsreise 2027
1. Was ist das Ziel der Projekterkundungsreise?
Die Projekterkundungsreise (PER) ermöglicht deutschen Unternehmen einen direkten Zugang zum niederländischen und belgischen CCUS-Markt. Teilnehmende erhalten Einblicke in führende Großprojekte, lernen relevante Marktakteure kennen und identifizieren konkrete Projekt- und Kooperationsmöglichkeiten.
An wen richtet sich die Projekterkundungsreise?
Die Reise richtet sich vor allem an deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie ausgewählte größere Unternehmen aus den Bereichen CO₂-Abscheidung, Kompressions- und Verdichtertechnik, Transportinfrastruktur sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik.
3. Welche Vorteile bietet die Teilnahme?
Das Programm beinhaltet ein Kick-off-Briefing, Besuche wichtiger CCUS-Projekte in Antwerpen und Rotterdam, einen Executive Business Roundtable mit hochrangigen Branchenvertreterinnen und Branchenvertretern sowie Workshops und Kooperationsgespräche zur Entwicklung gemeinsamer Geschäftsmöglichkeiteiten.
Wie unterstützt die Projekterkundungsreise beim Aufbau von Partnerschaften?
Durch organisierte Unternehmensgespräche, Networking-Veranstaltungen und einen Workshop zur Konsortialbildung erhalten Unternehmen die Möglichkeit, gemeinsam innovative Systemlösungen entlang der gesamten CCUS-Wertschöpfungskette zu entwickeln und langfristige Partnerschaften aufzubauen.