Drei Länder im Vergleich: Wo die Inflation am stärksten steigt
Insgesamt zeigt sich: In allen drei Ländern sorgt vor allem Energie für steigende Preise. Während Belgien im April die höchste Inflation aufwies, liegt Deutschland weit darunter.
Belgien
- Laut dem Belgischen Statistikamt (Statbel) lag in Belgien lag Inflationsrate im April bei 4,01 %.
Sie hat sich damit deutlich gegenüber dem Vormonat erhöht. Besonders stark verteuerten sich Energie, Treibstoffe sowie Dienstleistungen wie Gastronomie und Reisen. Auch Lebensmittel trugen zum Preisanstieg bei, während einzelne Güter wie Unterhaltungselektronik preisdämpfend wirkten.
Luxemburg
- Laut Nationaler Statistikbehörde Luxemburg (STATEC) betrug die Inflation in Luxemburg im gleichen Zeitraum rund 3,1 %.
Auch hier waren vor allem steigende Energiepreise ausschlaggebend. Gleichzeitig blieb der Preisdruck bei vielen anderen Gütern moderater, was insgesamt auf eine weniger ausgeprägte Inflation als in Belgien hindeutet.
Deutschland
- Gemäß dem Statistischen Bundesamt (Destatis) lag die Inflationsrate in Deutschland im April 2026 bei 2,9 % .
Sie ist damit erneut gestiegen. Treiber war vor allem ein deutlicher Anstieg der Energiepreise um rund 10 %, insbesondere bei Kraftstoffen und Heizöl. Ohne Energie und Lebensmittel lag die sogenannte Kerninflation deutlich niedriger bei etwa 2,3 %.