AUMA veröffentlicht Messestatistik 2025
Unter dem Titel „Deutsche Messewirtschaft: Resilient in turbulenten Zeiten“ bündelt der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft, in seiner fünften Ausgabe der Statistik Analysen, Daten, Interviews und Praxisbeispiele zur Entwicklung der deutschen Messewirtschaft.
Belgische und Luxemburgische Unternehmen auf deutschen Messen
- Belgien belegt mit 2.054 Ausstellern und einem Anteil von 2,08 Prozent an allen ausländischen Ausstellern einen Platz im oberen Mittelfeld der Herkunftsländer und rangiert unter anderem vor Südkorea, Portugal und Tschechien.
- Belgische Unternehmen waren 2025 auf 133 Messen in Deutschland vertreten. Besonders stark präsentierten sie sich auf Leitmessen wie der Anuga und der ISM in Köln, der transport logistic in München, der FRUIT LOGISTICA in Berlin sowie der MEDICA in Düsseldorf.
- Luxemburg kam 2025 auf 215 Aussteller bei 68 Messeveranstaltungen und erreichte damit einen Anteil von 0,22 Prozent aller ausländischen Aussteller.
- Insbesondere auf der transport logistic in München, der ITB Berlin, der Frankfurter Buchmesse sowie der MEDICA in Düsseldorf war das Großherzugtum vertreten.
Stabil in herausfordernden Zeiten
- Deutschlands 70 Messeplätze zeichnen sich vor allem durch ihre internationale Ausrichtung aus: Nach Angaben des AUMA finden hier rund zwei Drittel aller internationalen Leitmessen statt.
- Im Durchschnitt stammen 66 Prozent der Aussteller auf diesen Veranstaltungen aus dem Ausland. Die Branche sichert etwa 280.000 Arbeitsplätze und erzeugt jährlich wirtschaftliche Effekte von rund 30 Milliarden Euro.
- Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, wirtschaftlicher Herausforderungen und des digitalen Wandels sieht der AUMA die deutsche Messewirtschaft dennoch gut aufgestellt. Deutschlands stärkste Aussteller nach Herkunft waren 2025 die Volksrepublik China, Italien und die Niederlande, gefolgt von den USA und der Türkei.
- Die hohe Internationalität des Messeplatzes Deutschland, die Bedeutung persönlicher Geschäftskontakte und die zunehmende Nutzung digitaler Technologien gelten als wichtige Faktoren für seine Resilienz und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Alle Ergebnisse der Statistik finden Sie auf der Website der AUMA.