Umsatz der belgischen Möbelindustrie geht weiter zurück

Der Umsatz der belgischen Möbelindustrie sank zwischen dem ersten Halbjahr 2017 und dem ersten Halbjahr 2018 um 2,7%.

Insgesamt liegt er Umsatz knapp über der Milliarde Euro (1,0998 Milliarden Euro). Dies berichtete Fedustria, der Branchenverband der belgischen Möbelindustrie.

Die Unternehmen sehen sich schwierigen Marktbedingungen gegenüber. Der Umsatz ging im vergangenen Jahr um 6% zurück. Zwar haben die Verbraucher ihr Vertrauen in die belgischen Produzenten bestätigt, jedoch hat sich das nicht auf das Kaufverhalten von Möbeln ausgewirkt. Große Anschaffungen wurden aufgrund erhöhter Energiekosten, höherer Kosten für Wohnraum und politischen Entwicklungen verschoben, meldete Fedustria. Auch der Onlinehandel spielt eine Rolle für die Marktentwicklung.

Weniger Wohnmöbel

Der Rückgang ist insbesondere im größten Marktsegment, den Wohnmöbeln, zu beobachten. „Die geringere Besucherzahl in Möbelhäusern, die für viele belgische Hersteller nach wie vor die wichtigste Verkaufsfläche ist, und ein sich änderndes Konsumverhalten der Konsumenten, spielt hier sicherlich eine Rolle", heißt es bei Fedustria. Küchen- und Badezimmermöbel haben 2017 aufgeholt.

10.000 Mitarbeiter

Die 807 Möbelhersteller in Belgien beschäftigen mehr als 10.000 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr ging die Belegschaft um rund 200 Personen zurück. Fedustria erwartet für dieses Jahr eine Stabilisierung, jedoch mit einem leichten Rückgang.

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