Handel im De-Be-Lux-Raum wächst im ersten Halbjahr

Der Handel Deutschlands mit Belgien und Luxemburg ist im ersten Halbjahr 2018 um 4,8% gestiegen im Vergleich zum Vorjahr.

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Die Auswertung der Zahlen des Bundesstatistikamts Destatis durch AHK debelux ergab ein Handelsvolumen mit beiden Ländern von rund 50,6 Milliarden Euro insgesamt in diesem Zeitraum.

Der deutsche Export in die beiden Absatzmärkte stieg um 1,5% und betrug rund 26 Milliarden Euro. Sehr viel mehr gewachsen ist die Wareneinfuhr aus Belgien und Luxemburg. Diese belief sich auf einen Warenwert von 24,6 Milliarden Euro, 8,3% mehr als im ersten Halbjahr 2017.

Der Blick auf die einzelnen Länder zeigt, dass das Wachstum gleich verteilt ist. Der deutsch-belgische Handel entwickelte sich um 4,8% nach oben. Die Unternehmen handelten 2018 bisher Waren im Wert von 45,8 Milliarden Euro. Die Ausfuhr aus Deutschland nach Belgien betrug 23 Milliarden Euro (1,2%) und die Einfuhr aus dem belgischen Markt 22,8 Milliarden (8,5%).

Das Volumen des grenzüberschreitenden Warenverkehrs mit Luxemburg betrug im Zeitraum Januar bis Juni 2018 rund 4,8 Milliarden Euro. Der Anstieg von 4,7% ist vor allem auf die Einfuhr aus dem luxemburgischen Markt zurückzuführen. Diese betrug rund 1,8 Milliarden Euro und stieg um 6% stieg im Vergleichszeitraum. Aber auch die Nachfrage der luxemburgischen Wirtschaft nach deutschen Produkten ist gestiegen (3,8%). Sie betrug insgesamt über 3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr.

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