Antwerpen konsolidiert kleine Volumen

Der Hafen Antwerpen startet am 5. November mit einem Pilotrojekt zur Konsolidierung kleiner Containervolumen.

  • © Port of Antwerp

Ziel ist, den Umschlag an Seeterminals durch höhere Call-Größen effizienter zu gestalten. 20% des Gesamtvolumens der containerisierten Binnenschiffahrt im Hafen Antwerpen erfolgen durch Binnenschiffe mit Volumina von weniger als 30 Moves, weshalb eine Bündelung für einen einfacheren Planungsprozess und eine Effizienzsteigerung sorgen würde. Aufgrund des aktuellen Kleinwassers auf dem Rhein wird die Mindest-Call-Größe pro Containerterminal zunächst auf 20 Moves festgelegt. Ab 3. Dezember gelten dann 30 Moves.

Containerbinnenschiffe, die die minimale Call-Größe pro Terminal erreichen oder übertreffen, können die Seehafenterminals in Antwerpen weiterhin direkt anlaufen. Bargeoperator, die unter dieser  Mindestumschlagmenge liegen, müssen von nun an zum Beispiel mit anderen Binnenschiffsoperateuren zusammenarbeiten oder Containern an Konsolidierungshubs austauschen, um auf die Mindestmenge zu gelangen.

Zur Umstellung auf größere Calls, können Bargeoperator Konsolidierungshubs nutzen. Die Hubs sorgen jeweils zu einem festen Transporttarif für einen pünktlichen Transport der zusammengeführten Container zu den Seehafenterminals. 

Eine Arbeitsgruppe und ein Lenkungsausschuss werden das Pilotprojekt sorgfältig verfolgen und bewerten. Unter Berücksichtigung der erzielten Ergebnisse kann das Konzept nach der Testphase angepasst werden und der Benutzertarif an den Konsolidierungszentren geändert werden. Das Pilotprojekt läuft zunächst drei Monate. Im Falle einer positiven Bewertung wird das Projekt fortgesetzt.

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