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Fachkräftereport in Deutschland: Engpässe bleiben strukturelles Problem

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Trotz Konjunkturschwäche haben mehr als ein Drittel der Betriebe weiterhin Schwierigkeiten ihre offenen Stellen zu besetzen.

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iStock / The best photo for all

Besonders in Zukunftsbereichen mangelt es an Personal

Die Personalsuche ist für viele Betriebe weiterhin schwierig: Dem DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 zufolge kann nach wie vor mehr als jedes dritte Unternehmen offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen. Die Umfrage wurde branchenübergreifend bei 22.000 deutschen Unternehmen aus Industrie, Handel, Baugewerbe, und dem Dienstleistungssektor geführt.

Mittelstand am stärksten betroffen

Am stärksten ist mittlerweile der Mittelstand vom Arbeits- und Fachkräftemangel betroffen, mehr als 40% der Unternehmen haben unbesetzte Stellen. 
Im Vergleich zum Vorjahr, verzeichnet die Umfrage 2025 insgesamt einen leichten Rückgang bei Stellenbesetzungsschwierigkeiten, zeitgleich wächst die Anzahl der Betriebe, die aufgrund der Wirtschaftsschwäche aktuell keinen Personalbedarf haben.

Mangel in zukunftsgerichteten Bereichen 

Primär werden bei unbesetzten offenen Stellen Beschäftigte mit dualer Ausbildung gesucht. Besonders in zukunftsgerichteten Bereichen mangelt es an fachkundigem Personal, wie:

  • Digitalisierung
  • E-Mobilität
  • Energiewende
  • Infrastrukturausbau

83% der Unternehmen rechnen mit spürbar negativen Auswirkungen in den kommenden Jahren

Diese langfristigen Folgen des Personalmangels werden am häufigsten prognostiziert:

  • Anstieg der Arbeitskosten (63% der Unternehmer)
  • Mehrbelastung der Belegschaft (55%)
  • Einschränkung des Angebots (36%)
  • Verlust betriebsspezifischen Wissens (23%)

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