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Studie zu E-Mobilität in Luxemburg: zusätzliche Maßnahmen nötig

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Bis 2030 sollen Elektro- und Plug-in-Hybridautos 49% aller Fahrzeuge ausmachen im Großherzogtum.

Woman engages with her smartphone, dressed casually, as her electric car replenishes its battery at a charging station against an urban backdrop.
iStock / SimonSkafar

Studie zeigt: für Trendwende in E-Mobilität müssen zusätzliche Hebel in Bewegung gesetzt werden

Eine Analyse der IDEA-Stiftung liefert neue Erkenntnisse zu Markt und Entwicklung der E-Mobilität in Luxemburg. 

Der 2014 von der Handelskammer Luxemburg ins Leben gerufene Think-Tank IDEA beschäftigt sich mit der nachhaltigen Zukunft Luxemburgs.

Die aktuellen Prämien für Elektromobilität funktionieren, müssen aber durch ambitioniertere Maßnahmen ergänzt werden, um die Elektrifizierung des Fahrzeugbestands zu beschleunigen, so die neue IDEA-Studie.

Luxemburg ist in Europa gut positioniert, aber weit vom eigenen Ziel entfernt

Luxemburg gehört jedoch zu den europäischen Spitzenreitern beim Verkauf von Elektrofahrzeugen. Diese Position lässt sich insbesondere durch einen relativ jungen Fahrzeugbestand, eine hohe Kaufkraft, einen hohen Anteil an Firmenfahrzeugen und eine gute Ladeinfrastruktur erklären.

Bis 2030 sieht das Ziel des Nationalen Energie- und Klimaplans (PNEC) vor, dass der Fahrzeugbestand zu 49% aus Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen besteht. In Luxemburg lag dieser Anteil 2025 erst bei etwa 11,6% - Tendenz sinkend. Obwohl das Kosten-Nutzen-Verhältnisses von Kaufprämien bereits hoch ist pro vermiedener Tonne CO₂, legt die IDEA-Studie dar, dass es massiver Beschleunigung bedarf, um dem Klimaziel rechtzeitig näher zu kommen.

IDEA appelliert an die Politik folgende Ansätze für Luxemburg zu diskutieren:

  • Einführung eines Sozial-Leasings
  • Direkter Abzug der Prämie beim Kauf
  • Einführung von Niedrig-Emissionszonen / gestaffelte City-Maut
  • Anpassung der Kfz-Steuer
  • Mehr Information über die konkreten Kostenunterschiede

Rein finanzielle Anreize reichen nicht aus

IDEA beharrt auf einer Notwendigkeit von strukturellen, teils restriktiven Maßnahmen seitens der Politik, da die rein finanziellen Anreize noch nicht für eine Trendwende ausreichen. Für den erfolgreichen Umstieg zur Elektromobilität sei ein Gleichgewicht zwischen Anreizen, angepasster Besteuerung und regulatorischen Maßnahmen, unter Berücksichtigung der sozialen Akzeptanz erforderlich.

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