Lohnkosten in Brüssel am höchsten

In Belgien variieren die Lohnkosten von Region zu Region. Das war eines der Resultate der aktuellen Unternehmensbefragung durch das belgische Statistikbüro Statbel.

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Laut Statbel sind die Arbeitskosten in Brüssel-Hauptstadt mit 44,9 Euro pro gearbeiteter Stunde mit Abstand am höchsten. In den anderen beiden Regionen liegen die Werte dicht bei einander: 37,9 Euro in Flandern und 36,6 Euro in der Wallonie, so die Ergebnisse der vierjährliche geführten Umfrage zu den Arbeitskosten, bei der Unternehmen mit mindestens 10 Arbeitskräften befragt werden.

Auch die Branche hat einen Einfluss auf die Lohnkosten. Die Lohnkosten können bis zu 68,70 Euro pro Stunde in der Energiebranche (Elektrizität, Gas) und bei Finanzdienstleistern bzw. Versicherungen bis 61 Euro betragen. Die geringsten Arbeitskosten finden sich im Gastronomie- und Hotelleriebereich (27,40 Euro), im Sozial- und Gesundheitssektor (30,30 Euro) und im kulturellem Sektor (30,40 Euro).

Auch die Größe des Unternehmens spielt eine Rolle. Die höchsten Arbeitskosten pro Stunde werden bei den großen Firmen erreicht (1.000 und mehr Arbeitnehmer): 41,40 Euro pro Arbeitsstunde. Kleine und Kleinstfirmen (10 bis 46 Mitarbeiter) müssen mit 33,90 Euro pro Stunde rechnen.

Abschließend findet die Befragung heraus, dass direkte Vergütungen wie Prämien (66,2%) und die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge zu Lasten der Arbeitgeber (23,2%) insgesamt 89,4% der Arbeitskosten ausmachen. Die restlichen 10,6% Stimmen entsprechen der Bezahlung für nicht-gearbeitete Tage, konventionelle und freiwillige Sozialversicherungsbeiträge, geldwerte Vorteile in natura sowie Kosten für Weiterbildungen.

 

 

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