Konjunkturumfrage: Investitionsgüterbranche besonders optimistisch

Durch globale Investitionen und eine erhöhte Nachfrage im Inland schätzt vor allem die Investitionsgüterbranche das Jahr 2018 in Deutschland optimistisch ein.

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Insgesamt rechnen 2018 laut einer Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) 59 Prozent aller befragten Industrieunternehmen mit einer Produktionssteigerung, nur 9 Prozent der Befragten befürchten hingegen mit einem Rückgang. Unter den befragten Unternehmen sind Hersteller von Investitionsgütern besonders optimistisch. 64 Prozent von ihnen rechnen mit einer steigenden Produktion.

Hersteller von Investitionsgütern sind mit einer Exportquote von mehr als 60 Prozent stärker als andere vom Auslandsgeschäft abhängig; 2017 erwirtschafteten sie mehr als die Hälfte des Exportumsatzes der deutschen Industrie. 57 Prozent rechnen mit einer Steigerung der Exporte, 12 Prozent mehr als der Durchschnitt der Industrie. Mehr als die Hälfte der Investitionsgüterunternehmen geben außerdem an, in diesem Jahr zusätzliches Personal einzustellen.

Auch die Nachfrage im Inland ist 2017 gestiegen und ist so neben den gestiegenen globalen Investitionen ein weiterer Faktor für den Optimismus.

Jedoch sind weiterhin die politischen Rahmenbedingungen zu beobachten, da jegliche Einschränkungen des freien Handels auch Konsequenzen für die deutsche Exportwirtschaft hätten.

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