Forderung nach Brexit-Klarheit

Im Hinblick auf die Jahrestagung des belgischen Arbeitnehmerverbandes FEB mit seinen Branchenverbänden und den belgischen Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat der FEB eine Studie zum Brexit veröffentlicht.

  • © Getty Images/AlexLMX

Diese Studie fasst die aktuellen Entwicklungen der letzten zwei Jahre zusammen und diskutiert die Auswirkungen des Brexits auf die Wirtschaft Belgiens. Dabei wurde sich vor allem auf die Prioritäten der belgischen Unternehmen konzentriert, um so eine Diskussionsgrundlage für die Jahrestagung zu schaffen. Zu den Kernaussagen gehören unter anderem die Forderungen nach einem bis zum 29. März 2019, dem offiziellen Datum des EU-Austritts, garantierten Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sowie nach einer Übergangszeit, in der sich grundsätzlich erstmal nichts ändern sollte. Weiterhin wird für wichtig empfunden, dass ein vollständiger und einfacher Zugang zu den Märkten des jeweils anderen garantiert bleiben muss und dass nichttarifäre Handelshemmnisse vermieden werden müssen, indem die Handelsbestimmungen so gut wie möglich mit den europäischen Vorschriften abgestimmt werden sollen. Exportieren, importieren und investieren muss laut Geschäftsführer Timmermanns einfach und fair geregelt werden.

Zurück