De-Be-Lux-Raum: Handel verzeichnet stärkstes Wachstum seit 2010

Der Handel Deutschlands mit Belgien und Luxemburg ist im Zeitraum Januar bis Oktober 2018 um 6,6% gestiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode.

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Die Auswertung der Zahlen des Bundesstatistikamts Destatis durch AHK debelux ergab ein Handelsvolumen mit beiden Ländern von rund 83,86 Milliarden Euro im angegebenen Zeitraum. Das ist ein absoluter Rekord im Vergleich der letzten acht Jahre. Falls die Monate November und Dezember ebenso gut abgeschlossen haben, dann ist der Rekord für das Gesamtjahr sicher.

Der deutsche Export in die beiden Absatzmärkte stieg um 1,8% (783 Millionen Euro). Sehr viel mehr gewachsen ist die Wareneinfuhr aus Belgien und Luxemburg. Diese belief sich auf einen Warenwert von 41,34 Milliarden Euro, 10,6% mehr als im Zeitraum Januar bis Oktober 2017.

Der Blick auf die einzelnen Länder zeigt, dass das Wachstum gleich verteilt ist. Der deutsch-belgische Handel entwickelte sich um 6,6% nach oben. Die Unternehmen handelten von Januar bis Oktober 2018 Waren im Wert von 75,8 Milliarden Euro. Die Ausfuhr aus Deutschland nach Belgien betrug 37,4 Milliarden Euro (1,5%) und die Einfuhr aus dem belgischen Markt 38,4 Milliarden (11,6%).

Das Volumen des grenzüberschreitenden Warenverkehrs mit Luxemburg betrug im Zeitraum Januar bis Oktober 2018 rund acht Milliarden Euro. Der Anstieg von 6% ist vor allem auf die Einfuhr aus dem luxemburgischen Markt zurückzuführen. Diese betrug rund drei Milliarden Euro und stieg um 9,4% im Vergleichszeitraum. Aber auch die Nachfrage der luxemburgischen Wirtschaft nach deutschen Produkten ist gestiegen (4%). Sie betrug 2018 über fünf Milliarden Euro im ersten Halbjahr bis Oktober.

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