Binnenhafen Lüttich verzeichnet Wachstum beim Frachtumschlag

Beachtlicher Anstieg des Containerumschlags (+29%) im ersten Semester 2018 im Autonomen Hafen von Lüttich

Der Umschlag von Containern dieses ersten Semesters ist um 29% gegenüber demselben Zeitraum 2017 gestiegen, ebenso stieg das Gewicht der umgeschlagenen Güter sogar um 46%.

Insgesamt stieg neben dem Umschlag von Waren als Containerlieferungen (+46%) auch der Umschlag von Braun- und Steinkohle (+24%), von landwirtschaftlichen Produkten (+22%), von Chemieprodukten (+20%), Metallprodukten (+16%), sowie von Erdölerzeugnissen (+9%).

Der Transport von Waren per Binnenschifffahrt ist somit um 4% auf 8.081.120 Tonnen gestiegen. Der globale Transport, also auf der Straße, auf dem Wasser und auf Schienen zusammengenommen, ist ebenfalls um 4% auf 10.845.521 Tonnen gestiegen.

Lediglich der Transport auf Schienen ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5% zurück, was auf eine geringere Nutzung der Bahnterminals durch den Sektor der Stahlindustrie zurückzuführen ist.

Michel Firket, geschäftsführender Direktor und Emilie-Louis Bertrand, Generaldirektorin des Autonomen Hafens, erläutern in der Pressemitteilung des Hafens, dass dank des Investitionsplans und der Leistung der Lütticher Hafengesellschaften die Wirtschaft in der Region angetrieben wird. Das Hauptziel bleibt dabei natürlich weiterhin der Aufschwung des Transports auf dem Wasserweg und der gesamten Mobilität in der Region.

Die guten Resultate des Lütticher Hafens sind natürlich auf die gute wirtschaftliche Leistung verschiedener Unternehmen zurückzuführen, die eine Erhöhung des Güterumschlags mit sich zieht. Darunter zählen vor allem eine gute wirtschaftliche Situation des Kohleunternehmens Terval, der Erfolg der neu eingesetzten Container-Pendelschiffe, die Ölinvestitionen im Stadtteils Wandre, eine Produktionserhöhung der Firma Biowanze und bessere Geschäftszahlen von Euroports Inland Terminals.

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