2016: Wirtschaftsleistung stieg in den drei Regionen

In Brüssel, Flandern und Wallonien ist ebenso die Beschäftigung gestiegen.

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Laut aktuellen Bericht der Belgischen Nationalbank ist die Wirtschaft am stärksten in der Wallonie gewachsen (1,7%), gefolgt von Flandern (1,2%) und Brüssel (0,9%). Dagegen hat die Beschäftigung Flandern am meisten zugelegt (1,5%). In Wallonie sind 1,2% mehr Beschäftigungsverhältnisse zustande gekommen und in Brüssel 0,6%.

Zum Wachstum von 1,7% trugen im französischsprachigen Teil Belgiens am stärksten die Bereiche Bildung (0,33 Prozentpunkte) und Industrie bei (0,3 Prozentpunkte), hierunter insbesondere die pharmazeutische Industrie. In Flandern kam das grösste Wachstum aus der pharmazeutischen Industrie, den Versicherern und Finanzdienstleistern und dem Bildungssektor. In Brüssel waren die Finanzdienstleistungen, Industrie und die öffentliche Verwaltung wachstumstreibend. Insgesamt trug die private Wirtschaft vor allen in der Wallonie zum Wachstum bei (1,17% von 1,7%), in Brüssel war der Anteil mit 0,31% am geringsten und Flandern lag mit 0,83% dazwischen.

Im Gegensatz zu 2015, hatte 2016 der öffentliche Sektor in allen drei Regionen beachtlich zum Wachstum beigetragen, meldete die NBB.

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