100 Milliarden Euro: Handelsvolumen erreicht 2018 Rekord

Der deutsche Außenhandel mit Belgien und Luxemburg ist 2018 um 6,2% gestiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode und betrug 99,97 Milliarden Euro.

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Im Vergleichszeitraum 2017 betrug das Handelsvolumen von Deutschland mit Belgien und Luxemburg 93,76 Milliarden Euro. Die Auswertung der Handelsstatistiken hat ergeben, dass der Anstieg des Gesamtvolumens vor allem der Einfuhr aus den Nachbarländern nach Deutschland geschuldet ist. Laut Bundesstatistikamt (Destatis) stieg der Import belgischer Waren nach Deutschland um knapp 12% im Vergleich zu 2017, während die Ausfuhr stabil geblieben ist (0,6%).

Aus Belgien führten die deutschen Unternehmen 2018 Waren in Wert von über 46 Milliarden Euro ein, 12% mehr als 2017. Insgesamt betrug das Handelsvolumen mit dem Königreich 90,47 Milliarden Euro. Die Wareneinfuhr aus Luxemburg ist um 7% gestiegen zum Vorjahreszeitraum und machte knapp 3,5 Milliarden Euro aus. Der Export in das Großherzogtum brachte den Lieferanten rund sechs Milliarden Euro ein und lag um 3,5% über dem Volumen von 2017.

Der Blick auf die einzelnen Monate zeigt, dass das Wachstum im Dezember 2018 auf den niedrigsten Stand fiel. Allerdings war das gesamt vierte Quartal erfolgreicher als im Vorjahr. Der deutsch-belgische Handel zog hier mit 5,6% an und der deutsch-luxemburgische Warenaustausch um 2,2%.

Im Monat Januar 2019 setzte sich das Wachstum fort. Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und den beiden Auslandsmärkten betrug über 8,7 Milliarden Euro, 2,9% mehr als im Jahr zuvor. Auch der Trend der steigenden Importe bei relativ stabilen Exporten setzt sich fort. Aufgrund der schwachen Wachstumsprognosen und eingetrübten Konjunkturumfragen dies- und jenseits der Grenze rechnet AHK debelux für 2019 jedoch mit einem weniger starken Ergebnis.

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