Flandern führt duale Berufsausbildung ein

In der belgischen Region gibt es ab September 2019 ein neues Ausbildungsmodell, das Arbeit im Betrieb und den Besuch einer Berufsschule verbindet. Dies soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Das meldet Germany Trade & Invest (GTAI).

  • © Wim Van Eesbeek/Audi Brussels
    Audi Brussels

Das seit Jahren anhaltende Wirtschaftswachstum hat in Flandern vielerorts fast zur Vollbeschäftigung geführt, laut GTAI. In den ersten vier Monaten 2019 lag die Arbeitslosenquote in dieser Region im Schnitt bei 3,4 Prozent und damit deutlich unter dem Landesmittel von 5,7 Prozent.

Der Fachkräftemangel droht sich in den kommenden Jahren noch zu verschärfen, da viele erfahrene Mitarbeiter dann in den Ruhestand gehen. Die Personalvermittlungsagentur Robert Half schätzt, dass bis 2026 insgesamt 700.000 Beschäftigte aus diesem Grund den Arbeitsmarkt verlassen und nur zu 80 Prozent durch Neueinsteiger ins Berufsleben ersetzt werden.

Jetzt führt auch die Region Flandern ein solches Ausbildungsmodell ein. Bereits in den letzten Jahren gab es in Belgien eine Reihe von Pilotprojekten zur dualen Berufsausbildung, unter anderem bei Audi und Lidl. Diese wurde von der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer (AHK Debelux) unterstützt.

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