Belgiens Lebensmittelhandel stieg um 108 Prozent

Zwischen 2000 und 2018 hat sich der Nahrungsmittelexport verdoppelt, das meldet KBC Bank.

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Gleichzeitig stiegen auch die Lebensmittelimporte. Das zeige, wie gut Belgien in internationale Netzwerke eingebunden ist, schreibt KBC in einer Pressemitteilung Ende September.

Der Export ist stark auf den europäischen Markt konzentriert und dort vor allem auf die Nachbarländer Belgiens. Ganz oben in der Beliebtheitsskala stehen die belgischen Image-Produkte wie Schokolade, Bier, Pommes-frites und Muscheln. Diese gehen auch in ferne Märkte wie China oder USA, wo besonder belgische Schokolade und Getränke nachgefragt sind.

Die KBC-Experten sehen aber noch Potential beim Ausbau der Zielmärkte. Belgische Produkte seien in manchen Ländenr noch unterrepräsentiert, trotz ihres guten Rufs.

Doch auch die Stärkung der Marktanteile in Hauptabnehmerländern müsse Ziel der Branche sein, so KBC weiter. Gerade in Deutschland gerät die Branche unter Druck durch ausländische Konkurrenz (insb. aus Mitteleuropa bzw. Polen). Betroffen sind besonders die Gemüse- und Obstlieferanten. Doch auch Wachstum wird festgestellt: im Milchproduktemarkt in den Niederlanden z. B.

Auch die Verschiebung der Nachfrage von Basisprodukten (Fleisch, Gemüse, Obst) hin zu verarbeiteten Produktion sei ein ablesbarer Trend in den Nachbarländern.

Herausforderungen der Branche sei, wie auch für andere Branchen, der zunehmende Protektionismus in Landwirtschaft und Lebensmittelbereich.

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