Weinversand nach Belgien und in die Niederlande

Beginn:
07.03.2017 | 09:30
Ende:
- 13:00
Ort:
IHK Trier

Foto: Fotolia/tashatuvango

Die Niederlande und Belgien zählen zu wichtigen Exportmärkten für deutsche Weine in Europa. In den Niederlanden ist Deutschland, trotz Absatzverlusten in den vergangen Jahren, hinter Frankreich noch immer zweitgrößter Weinlieferant. In Belgien liegt Deutschland auf Platz vier, jedoch konnte hier in den vergangen Jahren ein kontinuierliches Wachstum der Marktanteile verzeichnet werden.

Einen Einblick in diese und weitere Markterkenntnisse gibt Alain Jacobs von der Agentur Primal, der die Büros für Deutschen Wein in Belgien und den Niederlanden betreut. Dabei zeigt er aktuelle Trends auf und gibt Tipps zur
Marktbearbeitung, die für viele Vermarkter von Interesse sind. Weitere Berührungspunkte mit potenziellen neuen Kunden aus beiden Ländern bietet der Weintourismus. Die Weinregionen entlang von Rhein und Mosel erfreuen sich an einer steigenden Anzahl von Urlaubsgästen aus Belgien und den Niederlanden. Nach einem Besuch im Weingut oder Restaurant bestellen sie gerne die verkosteten Weine direkt beim Vermarkter. Hier ist es wichtig, dass die wesentlichen Grundlagen für den Weinversand ins europäische Ausland bekannt sind.

Wird der Wein direkt vom Vermarkter an einen Endverbraucher geliefert, ist in einigen Mitgliedsstaaten vorgeschrieben, dass für die steuerliche Abwicklung ein Beauftragter eingeschaltet werden muss. Über die Arbeit eines steuerlichen Beauftragten wird Hans Broeren von der Fiskalvertretungsgesellschaft AB Document BV aus den Niederlanden berichten.

Albrecht Ehses, IHK Trier, gibt im Rahmen der Veranstaltung einen allgemeinen Überblick über die zollrechtlichen und steuerlichen Erfordernisse, damit der Versand ins Ausland sicher abgewickelt werden kann.

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