Geschichtlicher Überblick

Das heutige Gebiet des Großherzogtums Luxemburg wurde nacheinander von Kelten, Römern und Franken besiedelt.
Nach der Reichsteilung unter den Enkeln Karl des Großen im Vertrag von Verdun gehörte es zunächst zum lothringischen Reich, zum Herzogtum Oberlothringen und im Jahr 925 schließlich zum ostfränkischen Reich, dem Vorläufer des Römisch-Deutschen-Reiches.
Erst im Jahre 1815 wurden die heutigen Niederlande, Belgien und Luxemburg zum Königreich der Vereinten Niederlande zusammengefasst. Der niederländische König wurde auch Staatsoberhaupt von Luxemburg.
Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1839 trat Luxemburg dem deutschen Zollverein bei und entsandte als Mitglied des Deutschen Bundes (seit 1815) im Jahr 1848 Abgeordnete in die Paulskirche.
Im ersten Weltkrieg wurde Luxemburg von deutschen Truppen besetzt. Mit dem Krieg endete 1918 auch die Mitgliedschaft des Großherzogtums im Deutschen Zollverein. 1922 schloss Luxemburg eine Wirtschaftsunion mit Belgien.
Noch während des Zweiten Weltkrieges, als Luxemburg wieder von deutschen Truppen besetzt wurde, wurde 1944 in London die Benelux-Gemeinschaft gegründet.
Luxemburg ist eines der sechs Gründungsmitglieder der EU und trat 1999 der Europäischen Währungsunion bei. Bild: Luxembourg Tourist Office